Du hast es wieder gesehen: Deine Katze springt ins Klo und wälzt sich glücklich darin. Der erste Gedanke: "Unhygienisch!" Katze wälzt sich im Katzenklo, was tun? Warum sie das tut, klärt dieser Beitrag. Hier sind 4 konkrete Schritte.
Schritt 1: der Parasiten-Check
Bevor du es als Macke abtust, schließe Juckreiz aus. Wälzen ist oft der Versuch, schwer erreichbare Stellen am Rücken zu kratzen. Untersuche Fell und Haut entlang der Wirbelsäule und am Schwanzansatz auf:
- Flohkot: winzige schwarze Pünktchen wie gemahlener Pfeffer.
- Bewegung: kleine krabbelnde Punkte nahe der Haut.
- Hautreizung: Rötung, Schuppen oder kahle Stellen.
Findest du etwas oder kratzt sich die Katze auch sonst oft, geh zum Tierarzt. Die Behandlung stoppt das Wälzen meist sofort.
Schritt 2: die Spa-Alternative (Bürsten)
Ist die Katze gesund, wälzt sie sich vielleicht, weil es sich gut anfühlt. Das Klo wird zur "Arme-Leute-Bürste". Integriere eine tägliche Bürstroutine bis auf die Haut und biete kräftige Rücken-Massagen. Bekommt sie das Gefühl von dir, verliert das Klo seinen Reiz.
Schritt 3: staubarme Streu
Liebt deine Katze besonders das "Staubbad", ist das schlecht für Atemwege und Möbel.
- Auf staubarm wechseln: hochwertige, staubarme Klumpstreu macht das "Baden" unattraktiver.
- Gröbere Textur: gröbere Naturstreu (Mais, Holzpellets) lädt weniger zum Wälzen ein.
Wechsle langsam, um die Klogewohnheiten nicht zu gefährden.
Schritt 4: Beschäftigung gegen Langeweile
Bei vielen Wohnungskatzen ist Wälzen ein Zeichen von Langeweile oder überschüssiger Energie. Biete saubere Alternativen: ein Karton mit zerknülltem Papier raschelt ähnlich, oder ein frisches Katzenminze-Kissen auf einem Teppich befriedigt den Wälz-Instinkt hygienisch.
Fazit
Die Antwort ist selten ein striktes "Nein", Strafe wirkt hier nicht. Spiele Detektiv und Pfleger: Juckreiz ausschließen, Fellpflege bieten, staubarme Streu nutzen. Dann verschwindet das Verhalten meist. Passende Modelle in der Katzenklo-Kollektion.

